Der Sarg ist ähnlich zu sehen, wie der Tod im Tarot. Er spricht davon, dass etwas zu Ende ist, gleichzeitig aber etwas Neues beginnen wird.
Dort wo er zum Liegen kommt, ist ein Stillstand und Trauer angesagt. Taucht der Sarg als eine der Eck-Karten im Grand Tableau auf, ist ein gegenwärtiger Stillstand in der befragten Sache erkennbar. Es wundert also nicht, wenn der Sarg beim Ring auftaucht. Hier droht ein Vertrag auszulaufen bzw. sich aufzulösen, das kann beruflich wie privat der Fall sein. Kommt noch der Turm oder die Sense (spitze Seite zum Ring) dazu, die den Ring regelrecht einkesseln, muss man leider davon sprechen, dass es hier definitiv zu einer privaten oder beruflichen Trennung kommen wird.

Die Frage, wann es zu einer Vertragsauflösung oder Trennung kommt, ist bei jedem Kartenleger individuell. Viele sehen den Turm oft als Trennungskarte, andere sehen im Turm wie auch im Sarg einen akuten Hinweis, dass die Beziehung sehr schlecht läuft und die Zeit für eine Trennung reif ist. Manche Kollegen sind erst sicher, dass eine Trennung stattfindet, wenn die Sense den Ring attackiert.

Der Fisch oder der Mond beim Sarg sprechen ganz klassisch von einer Depression oder einer erdrückenden, depressiven Stimmung. Beginnt ein Blatt mit so einer Kombination, kann man davon ausgehen, dass die schlechte Stimmung den Alltag / Thema des Ratsuchenden bestimmt.

Schaut eine Person in den Sarg oder hat sie diesen im Kopf, ist klar, dass diese Person sehr großen Kummer erdulden muss. Die Karte links oder rechts vom Sarg, im Kopfbereich der Personenkarten, gibt Aufschluss über den Grund zur Trauer.

Der Sarg verlangsamt Dinge ganz gewaltig und stimmt die umliegenden Karten ziemlich missgünstig. Das betrifft auch die Karte, die in den Platz des Sarges gefallen ist. Dort liegt etwas im Argen.