Die Mäuse sind keine besonders schöne Karte. Sie erzählen von Unsicherheit und Verlust. Auch diese Karte besitzt zwei Seiten. Als Faustregel gilt:
Wo die Maus hinschaut, geht etwas in den Verlust, bzw. »frisst« sie es an. Das Thema, von dem sie wegschaut, »interessiert sie nicht«. Die Blickrichtung ist von Kartendeck zu Kartendeck verschieden. Oft befinden sich mehrere Mäuse auf dem Bild. Es gibt dann eine Maus, die einem besonders ins Auge springt, oder größer ist als die anderen etc. Diese Maus sollte man als Blickrichtung festlegen. Schaut die Maus eine Personenkarte an, muss man davon ausgehen, dass es dieser Person nicht gut geht. Sie kränkelt vielleicht, ist auf jeden Fall aber nicht ganz bei sich, weil sie verunsichert ist, denn es fehlt ihr an Selbstwertgefühl oder Substanz. Erinnern Sie sich an die Karte »Das Haus«. Es steht ja auch für die innere Stabilität. Genau diese innere Stabilität wird von der Maus »angefressen« und ist brüchig, entsprechend fühlt oder verhält sich diese Person im Moment.
Was die Maus anschaut, geht nicht unweigerlich in den Verlust, aber das Thema ist arg angegriffen. Schaut die Maus den Anker an, fühlt man sich an seinem Arbeitsplatz unwohl bzw. etwas »nagt« an einem, wenn man nur an die Arbeit denkt. Die Arbeit droht in den Verlust zu gehen; für mich persönlich geht aber in den Verlust, was »Die Sense« zerschlägt. Finden Sie für sich heraus, wann etwas endgültig zu Ende ist oder in den Verlust geht!
Ein Mann interessiert sich nicht für seine Ehefrau, wenn sie mit dem Rücken zur Schlange oder Dame zeigt.
Weiterhin ist die Maus ein echter Zeitkiller. Wo sie auftaucht, treten die Ereignisse verzögert ein.